ariwa

Darf ich euch vorstellen? Das ist Ariwa. Meistens wird sie von mir aber nur "Riwa" oder liebevoll "Pummelfee" genannt. Zu ihren größten Hobbies gehören einmal das Fressen - egal was, Hauptsache es ist essbar - und natürlich faulenzen, wie es sich für eine echte Pummelfee gehört. Riwa ist nun 8 Jahre alt und ist am 20.04.2009 auf die Welt gekommen. Sie ist eine waschechte Polin! Nach Deutschland ist sie erst Ende 2015 gekommen. In Warendorf hat sie dann ein halbes Jahr verbracht bevor sie dann zu mir gekommen ist. Nun lebt sie in der Nähe von Osnabrück - an meiner Seite. 


 

     #ariwa❤️


Polnisches Warmblut 

*20. April 2009 in Polen 

Von Azer aus der Arizona 

 

 

 

 

Seelenpferd

 

Viele Menschen laufen ein Leben lang ihrem Glück hinterher - ich setzte mich einfach auf meins drauf... 


Ich glaube jeder der einen pferdigen Freund an seiner Seite hat weiß, was ich meine. Ich kann nicht in Worte fassen, wie wichtig meine Riwa für mich ist... aber sicher ist: Sie wird für immer bei mir bleiben, egal was kommt! 


Kennt ihr diese Leute, für die das Pferd als Sportgerät gesehen wird? Natürlich ist das jedem selbst überlassen, für mich käme es jedoch nie in Frage mein Pferd abzugeben, wenn es reiterlich nicht mehr tauglich ist bzw. Alt oder krank ist. 


Ich sehe Riwa als ganz besondere Freundin an - denn sie passt immer auf mich auf, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, egal ob der Tag noch so beschissen war, tut alles für mich, tröstet mich und natürlich bringt sie mich auch manchmal mit ihrer Faulheit zur Weißglut 😆. 


Was ich eigentlich nur sagen wollte: Ich habe mein Seelenpferd gefunden und ich kann euch sagen, man spürt es schon bei der ersten Begegnung, ob es passt oder nicht. 

Rickardo - genannt "Rico"

Da Rico mir sehr viel bedeutet, habe ich mich entschieden euch etwas über ihn zu berichten. 
Aber zunächst einmal: Kann man mehr als ein Seelenpferd haben? Ganz klares: JA. 

Rico ist ein Hannoveraner und hat am 16.03.1993 das Licht der Welt entdeckt. Er ist also schon ein waschechter "Opa". 
Im September 2011 lernte ich ihn kennen. Ich habe zu dem Zeitpunkt eine Reitbeteiligung gesucht. Die Besitzerin von Rico ging in meine Klasse und so kam es, dass ich ihn ausprobierte.
Ich will ehrlich sein: Am Anfang konnten Rico und ich uns nicht leiden - und nein ich übertreibe nicht! Es harmonierte null zwischen uns und jedes Mal hat er mich zur Weißglut getrieben! Und ich ihn offensichtlich auch 😂. Er war frech, hat beim reiten gemacht was er wollte: gebockt oder auf stur gestellt, ist an Sprüngen vorbeigelaufen oder hat sich andere Sachen ausgedacht um mich zu ärgern! 

Mittlerweile muss ich immer lachen wenn ich an die Zeit zurückdenke! Aber damals dachte ich mir immer wieder: WARUM TUST DU DIR UND DEM PFERD DAS AN? 
Aber ich wollte nicht aufgeben. Denn auf der anderen Seite hatte ich ihn ja doch gern... sehr sogar. Tja und was soll ich sagen? Irgendwann hat sich etwas verändert. Rico vertraute mir, gab sich Mühe und wir wuchsen zu einem Team zusammen (frech war - und ist er auch heute auch immer noch 😏). Trotzdem tat er alles für mich. 

Ich konnte alles mit ihm machen - ich durfte ihn wie mein eigenes Pferd behandeln. Wofür ich Lena immernoch sehr dankbar bin. Nicht jeder hätte sein Pferd so "geteilt". 

Rico ist eine richtige Rennsau gewesen- vor allem beim Springen und im Gelände! Besonders auf Stoppelfeldern hat er ordentlich Gas gegeben! Er war immer der Schnellste! Daher war er auch immer ziemlich leichtsinnig und übermütig. 

Mit Rico hatte ich eine unvergessliche Zeit. Er war immer für mich da, hat mir den Rücken gestärkt und mich durch seinen Charakter immer wieder zum Lächeln gebracht - auch wenn mein Leben ein Scherbenhaufen war! Er hat mich durch meine schlimmste Zeit begleitet: als 2014 mein über alles geliebter Opa verstarb. 
Ich klammerte mich an Rico fest, er war mein Halt. Bei ihm konnte ich mich ausheulen, mich fallen lassen und mit ihm die Zeit vergessen. 
Ihr wisst gar nicht, wie sehr er mich durch seine Anwesenheit aufgebaut hat. 

Er hat sofort gemerkt, wenn es mir schlecht ging und ich kann es nicht beschreiben, aber er war sogar beim reiten anders- vorsichtiger und verständnisvoller. Seitdem weiß ich: Pferde spüren einfach alles! 

5 Jahre war er an meiner Seite - natürlich ist er es jetzt auch immernoch irgendwie. Aber anders. Er lebt jetzt in HH und genießt dort sein Rentnerleben in vollen Zügen in einem wunderschönen Offenstall. Ich besuche ihn regelmäßig. Jedes Mal, wenn ich dort bin hat er ein paar graue Haare mehr, aber mit 24 darf man die auch mit Stolz tragen ❤️. 

Ich könnte noch so viele schöne Dinge über Rico erzählen, es würde kein Ende nehmen... 

Zum Schluss möchte ich euch noch sagen, dass alles im Leben einen Sinn hat. 
Als Rico letztes Jahr gegangen ist, war ich so unendlich traurig - ich bin in ein schwarzes Loch gefallen. Es war sehr schlimm für mich ihn gehen zu lassen. Doch wenn dies nicht passiert wäre, dann hätte ich meine Riwa nie kennengelernt. 

Und nun kann ich sagen: ich habe zwei Seelenpferde. Und beide sind in ihrer Art und Weise so unterschiedlich...


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Rickardo - genannt "Rico"

Da Rico mir sehr viel bedeutet, habe ich mich entschieden euch etwas über ihn zu berichten. 
Aber zunächst einmal: Kann man mehr als ein Seelenpferd haben? Ganz klares: JA. 

Rico ist ein Hannoveraner und hat am 16.03.1993 das Licht der Welt entdeckt. Er ist also schon ein waschechter "Opa". 
Im September 2011 lernte ich ihn kennen. Ich habe zu dem Zeitpunkt eine Reitbeteiligung gesucht. Die Besitzerin von Rico ging in meine Klasse und so kam es, dass ich ihn ausprobierte.
Ich will ehrlich sein: Am Anfang konnten Rico und ich uns nicht leiden - und nein ich übertreibe nicht! Es harmonierte null zwischen uns und jedes Mal hat er mich zur Weißglut getrieben! Und ich ihn offensichtlich auch 😂. Er war frech, hat beim reiten gemacht was er wollte: gebockt oder auf stur gestellt, ist an Sprüngen vorbeigelaufen oder hat sich andere Sachen ausgedacht um mich zu ärgern! 

Mittlerweile muss ich immer lachen wenn ich an die Zeit zurückdenke! Aber damals dachte ich mir immer wieder: WARUM TUST DU DIR UND DEM PFERD DAS AN? 
Aber ich wollte nicht aufgeben. Denn auf der anderen Seite hatte ich ihn ja doch gern... sehr sogar. Tja und was soll ich sagen? Irgendwann hat sich etwas verändert. Rico vertraute mir, gab sich Mühe und wir wuchsen zu einem Team zusammen (frech war - und ist er auch heute auch immer noch 😏). Trotzdem tat er alles für mich. 

Ich konnte alles mit ihm machen - ich durfte ihn wie mein eigenes Pferd behandeln. Wofür ich Lena immernoch sehr dankbar bin. Nicht jeder hätte sein Pferd so "geteilt". 

Rico ist eine richtige Rennsau gewesen- vor allem beim Springen und im Gelände! Besonders auf Stoppelfeldern hat er ordentlich Gas gegeben! Er war immer der Schnellste! Daher war er auch immer ziemlich leichtsinnig und übermütig. 

Mit Rico hatte ich eine unvergessliche Zeit. Er war immer für mich da, hat mir den Rücken gestärkt und mich durch seinen Charakter immer wieder zum Lächeln gebracht - auch wenn mein Leben ein Scherbenhaufen war! Er hat mich durch meine schlimmste Zeit begleitet: als 2014 mein über alles geliebter Opa verstarb. 
Ich klammerte mich an Rico fest, er war mein Halt. Bei ihm konnte ich mich ausheulen, mich fallen lassen und mit ihm die Zeit vergessen. 
Ihr wisst gar nicht, wie sehr er mich durch seine Anwesenheit aufgebaut hat. 

Er hat sofort gemerkt, wenn es mir schlecht ging und ich kann es nicht beschreiben, aber er war sogar beim reiten anders- vorsichtiger und verständnisvoller. Seitdem weiß ich: Pferde spüren einfach alles! 

5 Jahre war er an meiner Seite - natürlich ist er es jetzt auch immernoch irgendwie. Aber anders. Er lebt jetzt in HH und genießt dort sein Rentnerleben in vollen Zügen in einem wunderschönen Offenstall. Ich besuche ihn regelmäßig. Jedes Mal, wenn ich dort bin hat er ein paar graue Haare mehr, aber mit 24 darf man die auch mit Stolz tragen ❤️. 

Ich könnte noch so viele schöne Dinge über Rico erzählen, es würde kein Ende nehmen... 

Zum Schluss möchte ich euch noch sagen, dass alles im Leben einen Sinn hat. 
Als Rico letztes Jahr gegangen ist, war ich so unendlich traurig - ich bin in ein schwarzes Loch gefallen. Es war sehr schlimm für mich ihn gehen zu lassen. Doch wenn dies nicht passiert wäre, dann hätte ich meine Riwa nie kennengelernt. 

Und nun kann ich sagen: ich habe zwei Seelenpferde. Und beide sind in ihrer Art und Weise so unterschiedlich...


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